Katzen kratzen
Mit den Tatzen
Kleine Spatzen
Bis sie platzen.
David Damm, 2015
Das Blog für Lyrik, Prosa, Musik und Ton.
Katzen kratzen
Mit den Tatzen
Kleine Spatzen
Bis sie platzen.
David Damm, 2015
Fari war mit Fahrrad auf Safarifahrt durch Afrika,
Da sah Fari eine Safranammer – die stammt aus Südamerika.
Fari fragt: »Was führt dich hier nach Afrika?«
Die Ammer zilpt: »Besuche die Zippammer da!«
Uff eenem Been kannste nich stehn,
Doch haste zwee, kannste weiterjehn!
Kellner rennen beim Kellnerrennen
Mit Tellern und Kellen durch Köln
Und bekennen ihr Können beim Kellnern
Dem Kennerblick der Kölnerinnen.
David Damm, 2015
Auf zwei dünnen Nadelbeinchen
Hüpft es über Stock und Steinchen,
Zeigt sein leuchtend rotes Kehlchen,
Nippt an kühlen Wasserschälchen,
Stärkt das Stimmchen in der Brust,
Tiriliert mit Sangeslust.
David Damm, 2015
Küsse unter’m Mistelzweig
Schenk ich dir zu hauf!
Und liebst du mich,
Und lieb ich dich,
So hört’s nie wieder auf!
David Damm, 2014
von David Damm
Wir gehen auf den Strassen
Und suchen nach den Gassen,
Ein Auto kommt entgegen,
Wir weichen von den Wegen.
Dieser Kurzreim entstand spontan während einer Wanderung durch den Norden Berlins, als wir an einer Kleingartenkolonie vorbei kamen und auf einem Schild falsch geschrieben »Strasse« statt »Straße« stand.
von David Damm
Fahnen wehen Schwarz-Rot-Gold,
Deutschland hat den Sieg geholt!
Golden glänzt der Weltpokal,
Meisterhaft zum vierten Mal!
Morgendlicher Vogelsang
Weht fröhlich durch die Gassen,
Hörst du des Frühlings lieblich’ Klang,
Sollst du dein Bett verlassen!
Der Mond schien auf die Blüte,
Die blüht’ im Mondenschein.
Und diese Blüte blühte
Im Mondenschein allein.
von David Damm
Meister Fuchs,
Wo bist du nur?
Im reifen Feld?
Auf weiter Flur?
In deinem Bau?
Du bist so schlau –
Sagst keinen Mucks.
von David Damm
Es schneit und schneit und schneit,
Überall – weit und breit.
Es ruht die weiße Pracht,
Auf Dächern und Wegen,
Auf Bäumen und Stegen
Zur Zierde bei Tag und bei Nacht.
Sonnenbogen bunt verwischt
Vertreibt das nimmersatte Grau,
Mondes Schein im Glanz erlischt,
Glitzert schwach im Morgentau.
David Damm, 2013
Libellen, Frösche, Goldfischlein
Tummeln sich im Sonnenschein
In dem von Schilf umsäumten Teich.
Schmetterlinge, Hummeln, Bienen
Müssen sich die Ruh verdienen,
Sammeln Nektar süß und reich.
Verlockend, lieblich und gesund,
Zarte Lippen, weich und rund,
Küsse schmecken ach so bunt,
Dein zuckersüßer Erdbeermund.
David Damm
Der Frühling – zag und unscheinbar –
Zieht durch die Straßen von Berlin
Und rüttelt an den Glockenblumen,
Die weiß wie Schnee ringsum erblüh’n.
David Damm